Max Freytag, in Willich am Niederrhein geboren und mittlerweile in Köln ansässig, macht schon im Jugendalter als Bassist bei ambitionierten Indie-Rock-Bands auf sich aufmerksam. Später entdeckt er das Klavier im Elternhaus für sich, indem er ziellos darauf improvisiert und dabei die Zeit vergisst. Ohne Klavierlehrer und ohne Noten entstehen bald die ersten kleinen Stücke, die sich irgendwo zwischen Film-Soundtrack, Pop und Jazz bewegen. Es folgen „Solo Piano I - II“ und „Barbarossaplatz“ - das von einem historischen Foto des Kölner Barbarossaplatzes inspiriert ist. 

 

Anfang 2018 holt sich Max Freytag erstmals musikalische Verstärkung, um neues Material im Trio-Verbund umzusetzen. Zurückhaltend von Schlagzeug und Kontrabass begleitet, atmen die neuen Stücke den Geist von klassischem Cool-Jazz, zeigen sich leichtfüßig swingend, ohne dabei die besondere Tiefe im Spiel Freytags zu vernachlässigen.

"Bei seinen Konzerten versteht es Max Freytag, eine andächtige Stimmung im Raum entstehen zu lassen. Mit weichem Tastenanschlag entfaltet er unaufdringlich und behutsam immer wieder große Melodienbögen. Dabei schöpft er aus einer schier unerschöpflichen Ruhe, das Publikum wird unweigerlich in den sanften Fluss seiner verträumten Stücke gesogen. Seine Eigenkompositionen sind filigran gespielt und zeugen von außergewöhnlichem Feingefühl, werden im Verlauf energischer, bleiben aber doch immer klar und zugänglich." 

(Philipp Süß / Shing Shang TV)

© 2015 by Max Freytag

 

  • w-facebook